Der erste Tag

Es ist gerade früh am Morgen und es hämmert. Es ist Samstag und ich frage mich was der Blödsinn soll. Da ich jetzt Zeit habe räume ich mein Zimmer ein und versuche gleich mein Leben zu ändern.

Ich frage mich echt, wie und wann die Menschen hier arbeiten. Die Einen arbeiten in Nacht (Bars / Spätkaufs), andere am Wochenende etc. Wie dem auch sei dachte ich mir und fing an einen Taschenrechner zu programmieren. Nach dem mein Mitbewohner auch aufgestanden ist, haben wir gefrühstückt. Anschließend ging es in die Stadt zum Einkaufen der wichtigen Dinge des Lebens.

Belfast ist eine sehr lebendige Stadt, mit vielen Attraktionen aber auch Schattenseiten. Ich als Halb-Berliner könnte mich fast wie Zuhause fühlen, wenn da nicht das Wörtchen „aber“ wäre. Wenn Man genauer hinschaut fallen einem sehr viele Unterschiede, im Hinblickt zu seiner gewohnten Umgebung, auf.

In Belfast gibt es kaum große Supermärkte wie in Deutschland, sondern viel mehr kleinere Läden. In den Läden bekommt Man alles was Man zum Leben braucht. Wir gingen in einem der Tasco-Läden und versuchten alles in einen Korb zupacken. Viele Dinge die für uns normal Preiswert sind, können in Belfast sehr teuer sein. Als Beispiel kosten hier 10 Eier ca. 2,50 €.

Bezahlen kann Man in einigen Läden an der Kasse oder Selfkasse, wo Man selbst seine Waren einscannt und sie einpackt.Von dem Supermarkt ging es in den nächsten Supermarkt, weil wir nicht alles bekommen haben. Auf dem Weg konnte ich Architektur und Schönheit der Stadt bewundern. Ich musste lachen als ich das Schild von Anwendung der Parkkralle sah. In England können die Schilder sehr unterschiedlich aussehen, als im Gegensatz zu Deutschland, wo alles genormt ist. Anschließend fuhren wir mit dem Bus in die Innenstadt. Wo wir in den kleineren Straßen überall Polizei Bulldozer sahen. Diese wurden anscheinend für die Protestler des G8 Gipfel vorgehalten.