Leipzig – Messestadt der DDR (GDR)

In der DDR war Leipzig die größte Messestadt, in welcher regelmäßig Messen stattfanden und auch von West-Personen besucht wurden. Von Darmstadt aus geht es zurück nach Berlin über Leipzig und Dresden. Aus dem Fernsehen weiß ich das Leipzig sehr preiswerte Immobilien hat und man hier sehr wenig für die Miete bezahlt.

Der erste Eindruck von Leipzig

Ich selber wurde in den neuen Bundesländer geboren, in einer Stadt wo sehr modernisiert wurde und die Mieten sehr teuer sind. In Leipzig ist dies nicht der Fall sondern es gibt sehr viele Ruinen im Stadtbild, welchem einem schnell ins Auge fallen. Vor meinem Hotel stehen gegenüber drei ganze Häuser leer.

Völkerschlachtdenkmal

Von Darmstadt fuhren meine Begleiter und ich zu dem Völkerschlachtdenkmal, welches am 18. September 1913 zum 100. Jahrestag eingeweiht wurde. Von weitem konnte ich das Denkmal erkennen, dass an die Befreiungskriege zwischen Napoleon gegen die Armee von Österreich, Preußen, Russland und Schweden erinnern soll. Als ich vor dem Denkmal stand kam ich mir sehr klein vor, es ist eines der mönstörsesten Bauwerke welche ich zu Gesicht bekam. Teile sind die Steine und Figuren größer als 6 Meter, das gesamte Bauwerk ist ca. 68 Meter hoch und hat die Größe von einem Fußballfeld. An das Denkmal schließt sich ein Teich an welcher ca. 2 Fußballfelder groß ist und von zwei Laubengängen umgeben wird.

Gothic-Szene in Leipzig

Beim zweiten Blick sind mir die vielen Menschen aufgefallen welche im Stil des Gothic gekleidet waren. Leipzig ist in eine Hochburg des Gothic-Stiles, hier finden mehrmals im Jahr große Treffen dieser Szene statt.

Nach dem Besuch des Völkerschlachtdenkmal ging es zu unserem Hotel, welches am Rande der Innenstadt lag und sehr preiswert für eine Nacht war. Gegen 19 Uhr fuhren wir wieder los in die Innenstadt zum Abendbrotessen und einem Barabend.

Ausgehen in Leipzig (“Karli”)

Wer in Leipzig ausgehen will, der sollte die Karli (Karl-Liebknecht-Straße) besuchen. Dort reiht sie eine Bar neben der anderen. Wir sind von der Innenstadt über die Karl-Liebknecht-Straße gelaufen und nach 300 Meter kam die erste Bar. An den Wänden waren Bilder von Pooldance aufgehangen. Nach dem erstem Bier fragte ich den Barkeeper wo man hier gut weggehen könnte. Von unserem Hotel bekamen wir eine Karte, wo man uns die Karli einzeichnete. Der Barkeper zeichnete uns 7 weitere Bars ein.

Von dort ging es zu einem irischen Pub und im Anschluss zu dem Flowerpower welches jeden Abend ein anderes Programm hat. Am Montag ist Karaoke, den weiteren Plan kann man im Internet unter der Adresse – http://www.flower-power.de/.

Museen im Grassi

Am nächsten Morgen ging es in das Grassi-Haus, welches verschiedene Museen beinhaltet. Meine Freundin wollte sich das Museum für angewandte Kunst anschauen. Ich war selber zuvor noch nie in einem Kunstmuseum, weil mich Museen eher langweilen als alles andere. Ihr zu liebe habe ich nichts gesagt und bin einfach mit in das Museum gegangen. Im Museum für angewandte Kunst wird die Geschichte der Veränderungen von Alltagsgegenständen im Bezug auf Form und Gestalt behandelt. Ich kann jedem einem Besuch nur empfehlen.

Nach dem Museum ging meine kleine Deutschland-Tour weiter, in Richtung Dresden.